Webseite, Onepager, Landingpage, Salespages? Was soll ich nur nehmen?

 

 

Sicher bist du schon mal über diese drei Begriffe gestolpert. Aber gibt es überhaupt einen Unterschied, oder ist das alles Dasselbe? Und wenn es einen Unterschied gibt, worin liegt dieser? Für was brauche ich welche Seite überhaupt? Nach dem Blogbeitrag hast du hoffentlich nicht mehr so viele Fragezeichen im Kopf.

 

 

Was ist eine Webseite?

Deine Webseite dient als professioneller Außenauftritt für dich und dein Business. Sie besteht meist aus mehreren Unterseiten. Hier kannst du zeigen, wer du bist, was zu anbietest, wofür du stehst.

Hier hast du die Möglichkeit, deine Expertise zu zeigen. Du kannst diese mit Hilfe von Testimonials noch untermauern.

In der Regel hast du auch eine Über-mich-Seite. Diese Seite ist die meist geklickte Seite und du solltest dir hier besonders Mühe geben.

 

Gesamtüberblick über dich

Deine Kundinnen bekommen auf der Webseite einen guten Überblick über dein gesamtes Business. So können sich sowohl Kundinnen die dich schon kennen, als auch potenzielle Kundinnen über dich informieren und bekommen ein umfassendes Bild über dich.

Du hast die Möglichkeit, dein ganzes Angebot, wie deine Produkte zu zeigen. Hierfür kannst du eine extra Seite anlegen und zu deinem Shop oder Zahlungsanbieter verlinken.

 

Suchmaschinen

Deine Webseite wird über Suchmaschinen gefunden. Dafür sollte deine Webseite allerdings gut strukturiert und optimiert sein. Deine Texte sollten zudem SEO-optimiert sein, so dass sie von den Suchmaschinen gut gelesen werden können.

 

Pflegeaufwand

Niemals außer Acht sollte auch der Pflegeaufwand für eine Webseite sein. Du musst regelmäßig deine Termine, Blogartikel, Preise u. ä. überprüfen, damit deine Webseite up to date ist.

 

 

Onepager

Ein Onepager ist im Grunde auch eine Webseite. Der Unterschied ist hier jedoch, dass sich alle Informationen auf einer Seite befinden und nicht – wie bei einer Webseite – auf mehreren Unterseiten. Die Inhalte sind also auf einer Seite in verschiedene Abschnitte gegliedert. Du klickst dich hier dann nicht durch verschiedene Seiten, sondern scrollst einfach von oben nach unten.

 

 

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage hingegen ist nur eine einzige Seite mit dem EINEN Ziel, eine Handlung auszulösen wie beispielsweise Anmeldung zu einem Webinar, Kauf eines (digitalen) Produktes, Anmeldung zu deinem 0-€ Produkt.

 

Navigation und Menüpunkte

In der Regel gibt es auf der Landingpage keine Navigation und keine Menüpunkte. Also einfach überhaupt keine Ablenkung. Deine Leserinnen sollen sich nur darauf konzentrieren, was du ihnen anbietest.

 

Das Ziel

Dadurch, dass die Landingpage auf nur ein Ziel ausgerichtet ist, hat sie eine höhere Conversion-Rate und die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher, dass jemand tatsächlich kauft oder sich anmeldet.

Ebenso kannst du leichter A/B Tests durchführen. Sprich du kannst verschiedene Varianten testen mit verschiedenen Überschriften, andersfarbigen Buttons und Call-to-Actions, oder sogar minimal veränderten Texten und schauen, welche Variante besser bei deinen (potentiellen) Kundinnen ankommt.

Achtung! Solltest du für deine Kampagnen Ads, also Werbeanzeigen schalten, dann solltest du immer direkt auf deine Landingpage verlinken und nicht auf die Startseite deiner Webseite. Der Hintergrund ist einfach erklärt: Ads haben ein Versprechen. Ein Angebot. Und das muss dein Kunde ohne Umwege erreichen.

 

 

Eine Landingpage hat also

  • Fokus nur auf ein Ziel
  • Höhere Conversion-Rate
  • Keine Ablenkungen durch Navigation oder unnötige Inhalte
  • Einfache Optimierung durch A/B-Tests
  • Klare und einfache Nutzerführung

 

Was deine Landingpage nicht ist

Eine Landingpage ist kein Magnet, dass deine Kunden wie von selbst zu dir finden. Auch bei Google wird sie normalerweise nicht oben als erster Beitrag gelistet sein. Du musst sie strategisch gezielt verlinken oder aktiv streuen.

Deine Landingpage ist kein Überblick über dein gesamtes Angebot. Es geht hier nur um die Präsentation eines einzigen Produkts. Auch wer näheres zu dir finden will, wird hier nicht fündig werden.

Der Vertrauensaufbau kann hier nur in komprimierter Form stattfinden. Du kannst nicht auf einer einzelnen Seite dein ganzes Wissen und deine Werte vermitteln, dass heißt du musst gezielt und strategisch die Informationen auswählen, die für die Entscheidung deiner Besucherinnen wirklich relevant sind. Statt alles zu erzählen, kommt es darauf an, die richtigen Argumente, passende Social Proofs und einen klaren Nutzen zu präsentieren, damit Vertrauen entsteht und die gewünschte Handlung erleichtert wird.

 

 

Salespage

Eine Salespage ist eine spezielle Form der Landingpage. Ihr Ziel ist jedoch immer klar definiert: der Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Alles auf dieser Seite ist darauf ausgerichtet, dein Angebot so verständlich, greifbar und begehrenswert wie möglich zu machen, sodass bei deinen potenziellen Kundinnen ein starkes „Haben-wollen“-Gefühl entsteht und sie sich aktiv für den Kauf entscheiden.

Auf der Salespage wird dein Angebot ausführlich erklärt und verständlich aufgebaut. Dabei steht der Nutzen im Vordergrund. Durch gezieltes Storytelling werden zusätzlich Emotionen geweckt, die deine Interessentinnen abholen und in die Entscheidung hineinführen. Ergänzt wird das Ganze durch Argumente, Beispiele und häufig auch Testimonials, die Vertrauen schaffen.

Gleichzeitig nimmst du möglichen Einwänden bereits im Vorfeld den Wind aus den Segeln, indem du typische Zweifel direkt auf der Seite aufgreifst und beantwortest.

Ziel der Salespage ist es, deine Besucherinnen Schritt für Schritt durch einen klaren Entscheidungsprozess zu führen bis hin zum Kauf.

 

 

Abschluss

Ich hoffe, du siehst jetzt klarer, dass es hier nicht um „entweder oder“ geht, sondern darum, das richtige Tool für das richtige Ziel zu nutzen.

Eine Webseite, ein Onepager, eine Landingpage und eine Salespage erfüllen jeweils unterschiedliche Aufgaben, so wie verschiedene Werkzeuge in einem gut sortierten Werkzeugkasten. Jedes hat seinen Platz und seine Stärke, je nachdem, was du gerade erreichen möchtest.

Wenn du schnell mit deinem Business sichtbar werden willst, dann eignet sich für den Einstieg ein Onepager.  Möchtest du aber dein Business ganzheitlich sichtbar machen, führt kein Weg an einer Webseite vorbei. Sofern du ein konkretes Angebot gezielt verkaufen oder eine Aktion auslösen möchtest, sind Landingpages oder Salespages deutlich wirkungsvoller.

Entscheidend ist nicht, alles gleichzeitig zu haben, sondern zu verstehen, was du in welcher Phase deines Business wirklich brauchst und wo du gerade stehst.

Und genau da entsteht Klarheit: Nicht durch mehr Technik, sondern durch die richtige Struktur dahinter.

Wenn du jetzt merkst, dass du zwar verstehst, welche Seiten du brauchst, dir aber die technische Umsetzung, die Verknüpfung deiner Tools oder der gesamte Aufbau im Hintergrund zu viel wird und du dir jemand an deiner Seite wünscht, dann melde dich gerne bei mir.

 

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