Make (ehemals Integromat): Das Automatisierungstool, das dir jede Woche Stunden an Arbeit sparen kann

 

Kennst du das Gefühl, dass sich dein Arbeitsalltag ständig wiederholt? Du verschiebst Daten von einem Tool ins andere, verschickst dieselben E-Mails, aktualisierst Listen oder erledigst andere Aufgaben, die zwar notwendig sind, aber viel Zeit kosten.

Gerade für Selbstständige und Online-Unternehmer summieren sich diese kleinen Aufgaben schnell zu mehreren Stunden pro Woche. Zeit, die du sinnvoller für deine Kund, deine Angebote oder dein Wachstum nutzen könntest.

Die gute Nachricht: Viele dieser wiederkehrenden Prozesse lassen sich automatisieren – ganz ohne Programmierkenntnisse. Mit den richtigen Tools kannst du Arbeitsabläufe im Hintergrund laufen lassen und manuelle Tätigkeiten deutlich reduzieren.

 

 

Was ist Make?

Make, ehemals Integromat ist ein No-Code Automatisierungs-Tool mit dem du Apps und Systeme ohne Programmierkenntnisse miteinander verbinden kannst.

Du kannst Prozesse optimieren, lästige Aufgaben auslagern und sehr viel Zeit sparen. Es erhöht deine Produktivität, da du nicht mehr mit unnötigen Arbeiten beschäftigt bist.

 

Für was kann ich Make genau nutzen?

Du hast die Möglichkeit, verschiedenste Aufgaben von Make übernehmen zu lassen. Beispielsweise kannst du ein Zoom Video nach Beendigung automatisch irgendwo hochladen lassen, dass es bearbeitet werden kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre, deine Automation mit einem KI-Tool zu verbinden, so dass diese Automation deinen Content vorbereiten kann.

Auch was die Buchhaltung betrifft, kann dir Make behilflich sein. Du kannst eine Automation so einrichten, dass es deine Belege automatisch in deinem Buchhaltungstool hochlädt.

Du siehst, mit Make kannst du kleinere, aber auch größere und komplexere Prozesse automatisieren, die dir ansonsten viel Zeit und somit Geld kosten würden. Diese gewonnene Zeit kannst du dann guten Gewissens in deine Kundenarbeit stecken, während deine Automationen für dich im Hintergrund die Arbeit erledigen.

 

Wie ist Make aufgebaut?

Make hat eine visuelle Oberfläche. Du kannst deine Automationen, die sogenannten Szenarien, mittels verschiedener Module bauen und diese miteinander verbinden.

In Make gibt es bereits auch vorgefertigte Szenarien, die du dann lediglich noch mit deinen Daten „füttern“ musst.  Sofern dein gewünschtes Szenario nicht gibt, bietet Make eine Vielzahl von einzelnen Modulen an, damit du dein Wunsch-Szenario erstellen kannst.

Ein einfaches Szenario kann so aussehen:

va-oldenburg.de

Aber du kannst auch viel komplexere Szenarien bauen. Diese können dann so aussehen:

va-oldenburg.de

Wie funktioniert Make?

Die Szenarien funktionieren mit Hilfe von APIs. Was sind API´s? APIs sind vereinfacht gesagt, Programmierschnittstellen, die es der Software und den Tools ermöglicht, miteinander zu kommunizieren. Mit Hilfe der APIs können so die Daten und Informationen zwischen den Tools und der Software ausgetauscht werden.

 

Wie funktioniert jetzt aber so eine Automation?

Zum besseren Verständnis nehmen wir am besten das Beispiel von oben mit der Zoom Aufzeichnung zur Hand.

Du hast deine Automation wie folgt gebaut: Zoom Aufzeichnung beendet und deine Virtuelle Assistentin soll nun in Slack darüber informiert werden, dass das Video geschnitten werden kann.  Du hast die Möglichkeit bei Make einen standardisierten Text in einem Modul zu hinterlegen.

Nachdem die Aufzeichnung fertig gestellt wurde, erkennt dies deine Automation. Dies ist der sogenannte Auslöser, auch Trigger genannt. Wenn der Trigger startet, beginnt die Automation zu laufen und deine Virtuelle Assistentin bekommt die Benachrichtigung, dass das Video geschnitten werden kann und das ganze ohne dein weiteres Zutun. Hört sich doch gut an, oder?

 

Wie oft läuft Make?

Du hast die Möglichkeit, dies selbst einzustellen. Es gibt sogenannte Instanttrigger.  Dort beginnt das Szenario nur zu laufen, sobald das eingestellte Ereignis eintrifft. Dann gibt es Polling-Trigger. Diese beginnen zu einem von dir festgelegten Zeitintervall zu laufen.

 

Was kostet Make eigentlich?

Hier bietet Make verschiedene Preisangebote an:

Make Preisübersicht
💡 Alle Preise basieren auf 10.000 Credits/Monat (monatliche Abrechnung). Credits werden pro Automation-Operation verbraucht.
Free
$0 /Monat
Bis zu 1.000 Credits/Monat
Einstieg in die visuelle Automatisierungsplattform und erste Szenarien erstellen.
Free beinhaltet:
  • 1.000 Credits/Monat
  • No-Code Visual Workflow Builder
  • 3.000+ Apps
  • Router & Filter
  • Kundensupport
  • Min. 15-Minuten-Intervall
Core
$10,59 /Monat
Preis für 10k Credits/Monat
Für grundlegende KI- und Automatisierungsanforderungen.
Alles in Free, plus:
  • Unbegrenzte aktive Szenarien
  • Geplante Szenarien (minutengenau)
  • Erhöhte Datentransferlimits
  • Zugang zur Make API
Empfohlen
Pro
$18,82 /Monat
Preis für 10k Credits/Monat
Für fortgeschrittene KI-Features und hochperformante Ausführung.
Alles in Core, plus:
  • Priorisierte Szenario-Ausführung
  • Custom Variables
  • Volltext-Ausführungslog-Suche
Teams
$34,12 /Monat
Preis für 10k Credits/Monat
Für Teams, die KI und Automatisierungen gemeinsam verwalten.
Alles in Pro, plus:
  • Teams & Team-Rollen
  • Szenario-Templates erstellen & teilen
Enterprise
Preis auf Anfrage
 
Für Organisationen mit hohen Anforderungen an Skalierbarkeit und Sicherheit.
Alles in Teams, plus:
  • Custom Functions
  • Enterprise App-Integrationen
  • 24/7 Enterprise Support
  • Value Engineering Team
  • Overage Protection
  • Erweiterte Sicherheitsfeatures

Preise Stand Juni 2026 (monatliche Abrechnung, USD) · Quelle: make.com/pricing

Du kannst bereits in der kostenlosen Version einiges nutzen. Hier hast du 1000 Operationen, also die sogenannten Prozesschritte, enthalten.

Solltest du an dein Limit kommen, so kannst du entweder einzelne Prozesschritte dazubuchen oder du kannst das Paket flexibel wechseln.

 

Worin liegen die Vorteile von Make?

  • Einfaches und übersichtliches Handling

Du kannst die Module in deinem Szenario mittels Drag-and-Drop dahinziehen wo du sie brauchst. Auch wenn du nachträglich die Prozesse noch umstellen willst, ist das meist kein Problem

  • Möglichkeiten: du hast eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten deine Unternehmensprozesse abzubilden.
  • DSGVO
    Make ist ein europäisches Unternehmen, welches Wert auf Sicherheit und Datenschutz legt und ist somit Datenschutzkonform.
  • Es gibt eine Vielzahl an vorgefertigten Apps.
  • Zeitersparnis: Wie in den obigen Beispielen erwähnt, kann man durch die Nutzung von Automationen viel Zeit einsparen.

 

Gibt es Nachteile

Make ist sehr komplex. Daher kann es für Anfänger zunächst erschlagend sein, mit den ganzen Funktionen, die sich bieten.

 

Wie finde ich heraus, ob und für was ich Make benötige?

Ich empfehle dir zunächst deine ganzen Abläufe und Prozesse zu identifizieren. In Anschluss daran können dann die Szenarien geplant und gebaut werden.

Auch wenn dieser Schritt zunächst aufwendig erscheint, ist er doch unerlässlich, da er dir für die Zukunft auf lange Sicht Zeit und Kosten spart.

 

Abschluss

Make ist zwar ein sehr komplexes Tool, aber ich arbeite sehr gerne damit, da man einfach die Möglichkeit hat, Automationen gut abzubilden.

Du hast Lust, deine Abläufe zu automatisieren, aber möchtest es doch nicht selbst machen?

Dann melde dich gerne bei mir und wir schauen, wie ich dich unterstützen kann.

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